Indien


Die „größte“ Demokratie der Welt, eine enorme wirtschaftliche Entwicklung, High-Tech überall: das ist Indien, ein Land, das mit großer Geschwindigkeit in die moderne Welt strebt und mit vielen Bereichen längst mittendrin ist.

Indien ist aber auch: Ein Land voller Slums, ein Land, in dem große Teile der Bevölkerung nach wie vor als „unberührbar“ diskriminiert werden, obwohl laut Verfassung die im Hinduismus verankerte Kastendiskriminierung  abgeschafft ist. Das Kastensystem sollte keinen Einfluss auf Leben und Entwicklungsmöglichkeiten der Menschen mehr haben.


Das Leben in den Slums sieht anders aus. Da kämpfen viele Dalits, wie sich Menschen aus den untersten Schichten selbst nennen, hauptsächlich ums Überleben. 

Viele der als "Unberührbar" diskriminierten Menschen sind zum Buddhismus übergetreten, der schon vor 2500 Jahren die Kasten-Ideologie des Hinduismus ablehnte.

Es ist eine ungeheure Anstrengung, das Menschenrecht auf persönliche Entwicklung Realität werden zu lassen, wenn man in einer Umgebung der Armut, der Unwissenheit, des Aberglaubens und der Unterdrückung lebt.

Frauen und Kinder haben unter diesen schwierigen Umständen noch schlechtere Aussichten auf ein friedliches Leben, in dem sie lernen und kreativ sein und selbstbewusst ihre Menschenrechte wahrnehmen können.

Ohne einen Anstoß von außen und Hilfe zur Selbsthilfe ist es fast unmöglich, die eigenen Lebensumstände positiv zu beeinflussen.

Was bleibt, ist allzu oft Resignation und Fatalismus.

 

Die Projektbeschreibungen im Detail

finden sich über die Links unter Indien oder Nepal.