Sichere Geburtshilfe für junge Mütter und Säuglinge

Thema:
Aufbau und Unter­stützung von acht neuen und zwei bestehenden Geburts­stationen, Kurse für Schwan­gere und Mütter, Selbst­hilfe­gruppen, Familien­planung für junge Menschen, Kooperation mit den Gesund­heits­behörden

Ort:
Nawalparasi in Süd-Nepal

Projektlaufzeit:
01.02.2019 bis 31.07.2022

Budget:
450.000 € von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Erreichte Zielgruppe:
Ca. 72.000 Begünstigte, davon ca. 52.000 Frauen.

Herausforderungen

Bedingt durch die medi­zi­ni­sche Unter­ver­sor­gung beson­ders in den länd­li­chen Ge­bie­ten ist die Mütter- und Säug­­lings­sterb­lich­keit in Nepal nach wie vor hoch. Verstärkt wird dieses Problem durch die ausge­prägte Benach­teili­gung von Frauen. Schwan­gere Frauen aus benach­tei­lig­ten Gemein­schaf­ten haben meist keine Mög­lich­keit, sich für eine pro­fessio­nelle Entbindung zu ent­schei­den. Vor diesem Hinter­grund ist eine Ver­besse­rung der Gesund­heits­versorgung für Frauen, Säug­linge und heran­wachsen­de Mäd­chen in den Berei­chen Sexualität und Fortpflanzung drin­gend geboten.

Hebammen und Pflegerinnen im Entbindungsraum der Geburtsstation in Thulokairatava. Er ist sauber und gut ausgestattet für die sichere Begleitung einer unkomplizierten Geburt.

Ziel des Projekts

Eine dauer­hafte und wohn­ort­nahe medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung für Schwan­gere, Mütter junger Kinder, Neu­gebo­rene und Kinder wird sichergestellt. Neben dem Aufbau von acht neuen Geburts­hilfe­zen­tren werden zwei bestehende Stationen zu anerkannten Geburts­hilfezentren aus­ge­baut, damit sie die medi­zi­ni­schen und recht­li­chen Anfor­de­rungen erfüllen. Bera­tungs- und Quali­fi­zierungs­ange­bote ergänzen die bau­li­chen Maß­nah­men. Wie schon bei den Vor­läufer­projek­ten wird der Betrieb der Ein­rich­tun­gen zunächst für zwei Jahre voll­ständig durch das Projekt finan­ziert und ab dem dritten Jahr schritt­weise von staat­li­chen Stellen über­nommen. Auf der Basis bestehen­der Regie­rungs­pro­gramme wird das Projekt nach­haltig in das öffent­li­che Gesund­heits­wesen inte­griert.

Video

Dieser kurze Film über das Projekt zeigt die Lebenswirklichkeit der Frauen im Terai

Bei den regelmäßigen Müttergruppentreffen werden die Frauen auch gesundheitlich aufgeklärt und beraten.

Hauptaktivitäten

  • Bau und Einrichtung von acht neuen Geburts­hilfe­zentren in vier länd­lichen Gemeinden in Süd-Nepal
  • Renovierung und Aus­stat­tung von zwei beste­henden Geburts­hilfe­zentren
  • Betrieb der Einrichtung über zwei bis vier Jahre bis zur voll­stän­di­gen Fort­führung durch das staat­li­che Gesund­heits­wesen
  • Kurse für Schwangere und Mütter
  • Regelmäßige Gruppen­ange­bote zur Beratung von Müttern
  • Einrichtung von Selbst­hilfe­­gruppen
  • Aufklärungsarbeit gegen Kinder­heirat, um Teenager­schwanger­schaften zu verhindern
  • Beratungs­ange­bote zur Familien­­planung für junge Menschen
  • Fachqualifizie­rung und Training für Gesund­heits­personal
  • Kooperation mit den Gesund­heits­­behörden
  • Einbeziehung von tradi­tio­nellen Heilern und bereits dem Gesund­heits­wesen ange­glie­der­ten frei­willi­gen Familien­gesund­heits­bera­te­rinnen (Female Community Health Volunteers – FCHVs)

Covid-Update

Aufgrund der Corona-Pandemie kamen ad hoc Sofort­­hilfe­maß­nah­men hinzu. Hygiene­produkte und eiweiß­reiche Nahrungs­ergän­zungs­mittel wurden für Schwan­gere und junge Mütter ausge­geben. Das Personal in den Einrich­tungen erhielt Hygiene­schu­lun­gen und die Geburts­hilfe­statio­nen wurden mit Schutz­klei­dung, Masken und Des­infek­tions­mitteln ausge­stattet.

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