Sichere Geburtshilfe für junge Mütter und Säuglinge

Für gesunde Kinder und Mütter: Aufbau von 8 weiteren Geburtshilfestationen

Projektüberblick

Projektinhalt: Aufbau und Unterstützung von 8 neuen und 2 alten Geburtsstationen, Kurse für Schwangere und Mütter, Selbsthilfegruppen, Familienplanung für junge Menschen, Kooperation mit den Gesundheitsbehörden

Wo: Nawalparasi in Süd-Nepal

Projektpartner: Green Tara Nepal

Finanzierung: Im Januar 2019 haben wir von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung eine Projektfinanzierung von 450.000 € bewilligt bekommen, um 8 Geburtshilfestationen in Nepal aufzubauen

Laufzeit: Februar 2019 bis Januar 2022


Das Projekt dient der Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Frauen, Säuglingen und heranwachsende Mädchen in den Bereichen Sexual- und Reproduktionsmedizin. Vor dem Hintergrund der nach wie vor hohen Mütter- und Säuglingssterblichkeit ist dies dringend geboten. Diese ist durch die medizinische Unterversorgung besonders in ländlichen Gebieten bedingt und wird verstärkt durch ausgeprägte Benachteiligung von Frauen. Schwangere Frauen aus benachteiligten Gemeinschaften haben meist keinen Entscheidungsspielraum, sich für eine professionelle Entbindung zu entscheiden.

Das Projekt wird acht Geburtshilfezentren, in vier ländlichen Gemeinden in Süd-Nepal aufbauen. Die Gesamtbevölkerungszahl liegt bei 77.000 mit etwa 1.600 Geburten/Jahr. Die Zentren stellen eine dauerhafte, wohnortnahe, medizinische Versorgung für Schwangere, Mütter junger Kinder, Neugeborene und Kinder sicher. Das Projekt unterstützt hierzu die Ausstattung und Renovierung bestehender Gesundheitsstationen, sodass diese die medizinischen und rechtlichen Anforderungen erfüllen, um als anerkannte Geburtshilfezentren fungieren zu können. Ferner werden die direkten Kosten der ersten zwei Betriebsjahre übernommen. Im dritten Jahr wird die Förderung zurückgefahren und von den staatlichen Stellen nach und nach übernommen. Dieses Modell hat sich in unserem Vorläuferprojekt bewährt. Die Beratungen von Müttern durch regelmäßige Gruppenangebote, Trainings sowie Fachqualifizierungen von Gesundheitspersonal, Einbeziehung von traditionellen Heilern und bereits dem Gesundheitswesen angegliederten freiwilligen Familiengesundheitsberaterinnen (Female Community Health Volunteers – FCHVs) ergänzen das Angebot. Durch das seit 2005 von der nepalesischen Regierung etablierte Programm zum Anreiz für sichere Geburten wird das Projekt nachhaltig in das öffentliche Gesundheitswesen integriert werden.

Müttergruppentreffen und gesundheitliche Aufklärung durch die Projektmitarbeiterin Pinki

Der Entbindungsraum in der Geburtsstation in Thulokairatava. Es ist sauber und gut ausgestattet, um eine unkomplizierte Geburt sicher zu begleiten. Auf dem Bild die Hebammen und Pflegerinnen der Station.

 
 

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Erscheint etwa viermal im Jahr.

 

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