Dhardo-Rimpoche-Schule für Kinder aus armen Familien

Thema:
Bildung

Ort:
Kalimpong, Indien

Projektlaufzeit:
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Budget:

Erreichte Zielgruppe:
914 Schülerinnen und Schüler und ihre Familien.

Herausforderungen

Schülerinnen und Schüler in der Pause

Junge Menschen aus verarmten Familien in dieser abgelegenen Himalaya-Region sehen sich mit zahlreichen Bildungshindernissen konfrontiert. Die Eltern sind oft Analphabeten und nicht in der Lage, die finanzielle oder familiäre Unterstützung zu leisten, die für die Schulbildung ihrer Kinder erforderlich ist. Die beengten und lärmintensiven Lebensbedingungen machen ein effektives Studium zu Hause unmöglich. Der Schulabbruch verfestigt nur den Teufelskreis der Armut.

Die Schule wurde 1954 von dem verstorbenen Dhardo Rimpoche gegründet. Er gründete die Schule für tibetische Flüchtlinge, die aus Tibet über die Grenze kamen. Er wollte den Kindern armer Familien, die in Kalimpong leben, eine Ausbildung bieten und die tibetische Kultur und Werte an die jüngere Generation weitergeben. In den letzten Jahren hat die Schule auch Kinder aus anderen ethnischen Gruppen des Himalayas aufgenommen.

Ziel des Projekts

Das Projekt zielt darauf ab, die ärmsten Schülerinnen und Schüler in der Region dabei zu unterstützen, eine qualitativ hochwertige ganzheitliche Ausbildung zu erhalten. Die Lehrerinnen und Lehrer haben Erfahrung in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern aus benachteiligten Verhältnissen und sind in der Lage, zusätzliche Unterstützung und Ermutigung zu geben, damit die Schülerinnen und Schüler ihr Studium durchhalten und erfolgreich absolvieren können. Eine Reihe von Schülern leben im Internat der Schule, und allen Kindern wird ein anregendes und unterstützendes Umfeld geboten.

Keine andere Schule in der Gegend bietet armen Kindern und ihren Familien eine derart stark bezuschusste, qualitativ hochwertige Ausbildung. Die Schule ist berühmt für ihre Betonung der Künste und ist auch für ihre kulturellen Programme und Aufführungen bekannt.

Schulkindergarten in der Pause

Hauptaktivitäten

  • Die Schülerinnen und Schüler studieren sowohl den offiziellen Lehrplan als auch traditionelle Kunst und Kultur des Himalayas.
  • Die Schulgebühren werden stark subventioniert und den Eltern wird auch finanzielle Unterstützung bei den Kosten für Schuluniformen, Bücher usw. angeboten.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten zusätzliche Unterstützung für ihren Schulbesuch, und ein Teil der Schülerinnen und Schüler lebt während der Schulzeit als Internatsschülerinnen und -schüler in Vollzeit an der Schule.

Corona-Update

Während der Krise hat das ebenfalls von Dhardo Rimpoche gegründete Indo-Tibetische Buddhistische Kulturinstitut (ITBCI) hart gearbeitet, um sicherzustellen, dass Kinder mit ihrer Ausbildung nicht ins Hintertreffen geraten. Die Schule hat den Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler ab dem unteren Kindergartenalter online und über WhatsApp durchgeführt. Das ITBCI hat sich auch an lokalen Hilfsaktionen beteiligt, um die ärmsten Familien mit Nahrungsmitteln zu versorgen.

Wirkungsgeschichten

Karma will Ärztin werden

KarmaKarma (Name geändert) ist 14 Jahre alt und besucht seit drei Jahren die ITBCI-Schule, sie lebt in der Schule als Internatsschülerin. Ihre Mutter kam aus sehr ärmlichen Verhältnissen nach Kalimpong, um hier zu versuchen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Karma ist bhutanesischer Abstammung, wurde aber in Nepal geboren.

Sie sagt: „Am Anfang, als ich in die Schule kam, fühlte ich mich unbehaglich, da ich keinen der anderen Schüler kannte, und war schüchtern. Nach kurzer Zeit jedoch begann ich, Freundschaften zu schließen. Jetzt gefällt mir hier am besten, dass ich mit meinen Freunden in der Schule wohne und dass wir viel Zeit miteinander verbringen können“. Sie sagt auch, dass ihr der tibetische Tanz, den sie in der Schule tanzen, sehr gut gefällt, und dies sei ihre Lieblingsbeschäftigung außerhalb des Lehrplans.

Karma genießt ihre Ausbildung und möchte Ärztin werden, wenn sie die Schule verlässt, und sie weiß, dass dies mit viel hartem Studium verbunden sein wird. „Ich möchte Ärztin werden, weil ich Menschen helfen möchte. Besonders denen, die krank sind und leiden, sie möchte ich gesund machen.“

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SoonaHeute ist Soona glücklich

Dies ist Soona (Name geändert). Sie wurde von ihrer Großmutter in einem kleinen Dorf aufgezogen. Soona wurde von ihrer Mutter verlassen, als diese wieder heiratete. Ihre Großmutter sprang ein, um sich um sie zu kümmern, aber sie war extrem arm und konnte es sich nicht leisten, den Schulbesuch zu finanzieren. Ihre Großmutter erfuhr von der Schule und fragte, ob Soona als Internatsschülerin aufgenommen werden könne. Nun lernt Soona schon seit einigen Jahren an der Schule und ist sehr glücklich. Sie liebt das Lernen und hat unter den anderen Kindern viele Freunde gefunden. Sie sagt, dass es ihr am besten gefällt, an der Schule zu sein, wenn Mathematik und Hindi unterrichtet wird, aber sie tanzt und singt auch gerne und genießt die kulturellen Darbietungen. In den Schulferien besucht sie immer noch ihre Großmutter.

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