Liebe Leserin, lieber Leser,

während sich COVID-19 weiter ausbreitet, hat sich die Zukunft noch nie so unsicher angefühlt. Das sind herausfordernde Zeiten für uns alle, wir haben alle Einschränkungen und große Veränderungen zu bewältigen. Aber das ist sicher wenig im Vergleich zur Situation in Indien und Nepal. In beiden Ländern gibt es ein komplettes Ausgehverbot bis vorerst Anfang Mai. Das bedeutet, dass die Ärmsten, die nur Tagelöhnerjobs machen, überhaupt nichts mehr zum Leben haben. Obwohl sich die indische Regierung verpflichtet hat, ihre Bevölkerung zu versorgen, wissen wir, dass die Dalits und Stammesgemeinschaften stets zu den Letzten gehören, die in Krisenzeiten Hilfe erhalten. Das Gesundheitssystem taugt kaum etwas, jedenfalls nicht für die Armen, und „soziale Distanz“ ist in den Slums nur ein frommer Wunsch. Zudem wandern jetzt ganze Heerscharen von freigesetzten Arbeitsmigranten zu Fuß durchs Land, um nach Hause zu kommen.

Für unsere Projekte heißt das: Alle normalen Aktivitäten mussten eingestellt werden. Stattdessen versorgen viele Projektpartner die nach Hause wandernden Migranten mit Lebensmitteln. Sie haben sich spontan umgestellt, um das Nötigste zu tun und Menschen zu helfen, diese Krise zu überstehen. Alle Kinder in den Hostels wurden nach Hause geschickt und Schulen sind geschlossen. Manche Hostels sind sogar von der Regierung requiriert worden, um dort Corona-Lazarette einzurichten.

In Nepal könnten sich trotz der bisher niedrigen COVID-19-Fallzahlen Armut und Ärztemangel als katastrophal erweisen. Mit der Rückkehr der Arbeitsmigranten aus Indien und vom Golf steigt die Besorgnis um eingeschleppte Infektionen in Nepal. Unsere Projektpartner haben seit Wochen die Gruppentreffen in den Selbsthilfegruppen, Müttergruppen und Child Clubs in den Schulen dazu genutzt, intensiv Hygiene- und Corona-Aufklärung zu betreiben. Es wurden auch Seife und Händedesinfektionsmittel verteilt.

Gemeinsam mit Karuna Trust wollen wir die Nothilfeprojekte unserer Partnerorganisationen unterstützen. Die diskriminierten Gemeinschaften in Indien und Nepal brauchen uns jetzt mehr denn je, denn sie werden von der Pandemie am schlimmsten betroffen sein. Wenn Du dazu beitragen möchtest, spende bitte mit dem Stichwort „COVID-19“.

Bitte hilf uns dabei und spende jetzt!

Danke und bleib gesund!

Susanne Traud-Dubois
Vorsitzende Karuna Deutschland e.V.

 


 

Möchtest Du helfen?

Indien und Nepal sind zwei Länder, in denen besonders Frauen und Kinder der Dalits Unterstützung brauchen. Diese früher als „Unberührbare“ stigmatisierten Menschen sind meistens auch die Ärmsten. Als Hilfe zur Selbsthilfe arbeiten wir mit lokalen Projektpartnern, denn die kennen sich aus und genießen das Vertrauen der Menschen. Die von uns unterstützten Projekte helfen Menschen dabei, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und durch Bildung, Selbstbestimmung und gesundheitliche Versorgung zu verbessern.

Bitte hilf uns dabei und spende hier!

 

 

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Erscheint etwa viermal im Jahr.

 

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