Schule für tibetische Flüchtlingskinder in Nordindien
Die Indo-Tibetan Buddhist Cultural Institute (ITBCI) Schule wurde 1954 von Dhardo Rimpoche (1918-1990) in Kalimpong gegründet.
Er wollte Kindern aus armen tibetischen Familien eine solide Schulbildung ermöglichen und ihnen die tibetische Kultur sowie buddhistische Werte vermitteln. Diese Motivation bewegt bis heute die Lehrer und Betreiber der Schule. Über die Jahre hat sich die Schule sehr vergrößert und hat heute über 300 Schüler, 18 Lehrer und 3 Verwaltungs-angestellte. Gelehrt wird von der ersten bis zur achten Klassenstufe. Neben den tibetischen Schülern gibt es an der Schule heute auch bhutanesische, sikkimesische, nepalesische Schüler und noch viele weitere. Außerdem betreibt die Schule ein Internat.
Das Standardkurrikulum wird in englischer Sprache gelehrt. Neben Tibetisch können die Kinder anderer Kulturen auch Nepalesisch als zweite Fremdsprache wählen. Weitere Lehrschwerpunkte bilden Musik, Literatur und Buddhismus. Spiele und körperliche Ertüchtigung sind ebenfalls wichtige Bestandteile der Schulaktivitäten. Die Schule hat eine Mini-Fußballmannschaft, die sich an lokalen Wettbewerben beteiligt.
Es gibt ungefähr 70 Internatskinder an der Schule. Einige von ihnen sind Weisen, andere leben zeitweise im Internat, weil ihre Eltern jahreszeitabhängig Arbeit in anderen Teilen des Landes aufnehmen müssen. Allen Schülern wird ein minimales Schulgeld ermöglicht, da viele der Kinder weiterhin aus armen Familien stammen, auch Stipendien werden vergeben. Finanziert wird die Schule weitgehend durch Spendengelder.
Neues Dach über dem Kopf
Karuna Deutschland möchte die Schule unterstützen, indem wir der Schule die Überdachung des Schulhofes finanzieren.
Viele der spielerischen, sport-lichen und tänzerischen Aktivitäten werden auf dem Schulhof durchgeführt. In der Regenzeit kann der Schulhof aber kaum genutzt werden. Auch besitzt die Schule keine Aula, so dass alle größeren Anlässe und Versammlungen auf den Hof statfinden müssen. Darum soll der Hof vollständig durch ein auf Pfosten stehendes Regendach geschützt werden.

