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Die indische Apartheid

 

In Indien leben etwa 200.000 Millionen Menschen, die sich heute Dalits nennen. Sie sind die, die füher als "Unberührbare" bezeichnet wurden. Obwohl die Diskriminierung aufgrund der Kaste mit der Unabhängigkeit Indiens offiziell abgeschafft wurde, existiert die unmenschliche Praxis nach wie vor.

Nach wie vor bestimmt die Geburt, welchen Beruf Menschen ergreifen, welchen Status sie in der Gesellschaft haben, wen sie heiraten und auch, was sie tun dürfen. Archaische Kasten-Vorschriften werden immer noch eingefordert und wenn Dalits sich widersetzen, werden sie oft mit brutaler Gewalt schikaniert. 

Die unvorstellbaren Zahlen von Vergewaltigungen in Indien sind auch durch die Kasten-Apartheid bedingt. Vergewaltigung ist ein probates Mittel der dominanten Kasten, Dalits einzuschüchtern und auf ihre Plätze am untersten Ende der Gesellschaft zu verweisen. Sie müssen Müll sammeln, Tierkadaver entsorgen, Gullis säubern und Trockenlatrinen leeren. Gezwungen, diese schmutzigen und gefährlichen Arbeiten ohne Schutzkleidung zu tun, werden sie als "unrein" angesehen und von der Mehrheitsgesellschaft verachtet und ignoriert.

In den meisten Projekten von Karuna Deutschland e.V. sind Dalits unsere Hauptzielgruppe.

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